Systemisches Coaching mit Hund
Coaching mit Hund
Du musst kein „Problem mit dir selbst“ haben, um Coaching in Anspruch zu nehmen.
Vielleicht weißt du einfach gerade nicht weiter.
Vielleicht denkst du viel.
Vielleicht kennst du die Lösung theoretisch längst und kommst trotzdem nicht in die Umsetzung.
Oder du merkst im Zusammenleben mit deinem Hund immer wieder:
Da passiert auch etwas mit mir.
Genau dort kann Coaching beginnen.
Aber was bedeutet Coaching eigentlich?
Coaching ist kein Hundetraining und keine Therapie.
Ich analysiere dich nicht und ich sage dir nicht, wie du dein Leben führen sollst.
Im Coaching nehmen wir uns Zeit für eine Frage oder eine Situation, die dich beschäftigt.
Ich höre zu.
Ich beobachte.
Ich stelle Fragen.
Manchmal arbeiten wir im Gespräch.
Manchmal machen wir etwas im Raum sichtbar.
Vielleicht entsteht ein Bild, eine Farbe oder ein Vergleich.
Vielleicht schauen wir darauf, was du körperlich wahrnimmst.
Und manchmal passiert währenddessen etwas mit deinem Hund, das uns auffällt.
Dann sage ich nicht: „Ich weiß, was dein Hund dir damit sagen will.“
Ich sage vielleicht:
„Ich beobachte gerade etwas. Mir fällt etwas auf. Darf ich dir dazu eine Frage stellen?“
Denn dein Hund ist für mich kein Diagnostiker.
Und ich kann aus seinem Verhalten nicht die Wahrheit über dich herauslesen.
Aber dein Hund kann einen Moment schaffen, in dem du selbst etwas anders siehst.
Muss mein Thema etwas mit meinem Hund zu tun haben? Nein.
Vielleicht geht es um deinen Hund.
Vielleicht um Unsicherheit in Hundebegegnungen.
Vielleicht darum, dass du Angst hast, von anderen bewertet zu werden.
Vielleicht fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen.
Vielleicht funktionierst du seit Jahren und merkst langsam, dass deine Kraft weniger wird.
Oder du stehst vor einer Entscheidung und drehst dich gedanklich immer wieder im Kreis.
Dein Hund darf dich zum Coaching begleiten.
Aber du bist mit deinem Thema willkommen.
Einzelcoaching
Im Einzelcoaching haben wir Zeit für dein persönliches Anliegen.
Du musst vorher keine perfekte Frage formulieren.
Manchmal beginnt ein Coaching mit einem ganz einfachen Satz:
„Ich weiß eigentlich gar nicht genau, was mein Problem ist. Ich merke nur, dass ich immer wieder an derselben Stelle hängen bleibe.“
Von dort aus schauen wir gemeinsam weiter.
Dein Hund kann dabei sein, wenn es für dein Anliegen und für ihn passend ist.
Seminare
In meinen Seminaren arbeiten wir in einer kleinen Gruppe über mehrere Tage.
Dabei geht es nicht darum, vor fremden Menschen seine komplette Lebensgeschichte erzählen zu müssen.
Du entscheidest selbst, was du teilen möchtest.
Über Wahrnehmung, räumliche Arbeit, Bilder und ausgewählte Übungen entstehen häufig ganz andere Zugänge als im normalen Alltag.
Mein Seminar „Der Spiegel deines Hundes“ ist aus einer Frage entstanden, die mich als Hundetrainerin lange beschäftigt hat:
Warum wissen Menschen manchmal genau, was sie tun möchten und können es im entscheidenden Moment trotzdem nicht umsetzen?
Der Hund gibt darauf nicht automatisch die Antwort.
Aber manchmal beginnt durch ihn eine verdammt gute Frage.
